MEDI-MARKT Hilfsmittelversorgung

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Inkontinenzmaterial auf Rezept

Menschen jedes Alters können an Inkontinenz erkranken. Meist trifft es jedoch ältere Personen, die zudem pflegebedürftig sind. Wenn man Stuhl und Urin nicht mehr kontrollieren bzw. halten kann, ist es an der Zeit über geeignete Inkontinenzhilfsmittel nachzudenken. Die Verwendung von Inkontinenzmaterial verhilft den Betroffenen zu mehr Lebensqualität und vereinfacht die Pflege auch für die Angehörigen. Das neue Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) stellt sicher, dass jeder Patient in ausreichendem Maße mit Heil- und Hilfsmitteln versorgt wird. Hierzu zählen auch Inkontinenzartikel auf Rezept. Das medizinisch notwendige Inkontinenzmaterial muss den Patienten kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Lediglich bei höherwertigen Produkten ist eine Aufzahlung durch den Versicherten möglich.

Wer hat Anspruch auf Inkontinenzmaterial auf Rezept?

Grundsätzlich stehen jedem Versicherten die notwendigen Inkontinenzhilfsmittel zur Verfügung, die er aus medizinischer Sicht benötigt. Aus einer Empfehlung des MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) geht man dabei von rund vier bis fünf Windeln oder Einlagen pro Tag aus. Patienten, die einen höheren Bedarf haben, können diese ebenfalls aus den Leistungen der Krankenkasse beziehen.

Unter welchen Bedingungen übernimmt die Krankenkasse die Kosten für Inkontinenzmaterial?

Für eine teilweise oder gänzliche Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist immer ein Inkontinenz-Rezept notwendig, welches die Notwendigkeit der Hilfsmittel bestätigt. Die Höhe der Kostenübernahme ist dabei von der jeweiligen Krankenkasse abhängig. Zwischen privater und gesetzlicher Versicherung können hier zum Teil gravierende Unterschiede bestehen. Die Krankenkassen haben die Notwendigkeit von Inkontinenzmaterial nach Fallgruppen eingeteilt. Für eine Kostenübernahme muss der Versicherte einer der drei Fallgruppen angehören und ein ärztliches Inkontinenz-Rezept vorweisen.

Fallgruppe 1
Personen, deren Teilnahme am gesellschaftlichen Leben aufgrund der Inkontinenz eingeschränkt ist zählen zur Fallgruppe eins. Durch die Zurverfügungstellung von Inkontinenzmaterial soll dem Patienten das soziale Leben wieder ermöglicht werden.

Fallgruppe 2
Zur Fallgruppe zwei zählen Personen, die aufgrund der Behandlung anderer Erkrankungen, wie einer Dekubitusbehandlung oder einer Prostataentfernung an Blasen- und Darmschwächen leiden.

Fallgruppe 3
Besteht das Risiko an Hauterkrankungen infolge von Inkontinenz zu erkranken, kommt die Fallgruppe drei zum Tragen. Hauptsächlich betrifft dies Personen mit fortgeschrittener Demenz, geistiger Behinderung oder anderen schweren Funktionsstörungen. Das Inkontinenzmaterial dient hier neben dem Auffangen von Ausscheidungen in erster Linie der Prävention.

Welche Informationen müssen auf dem Rezept angeführt sein?

Damit das Inkontinenz-Rezept bei der Krankenkasse eingereicht werden kann und diese die Kosten übernimmt, müssen bestimmte Informationen angegeben werden. In der Regel weiß der behandelnde Arzt genau Bescheid und füllt das Rezept dementsprechend aus.

  • Die festgestellte Diagnose
  • Die Fallgruppe, der der Versicherte angehört
  • Die Zielsetzung der Verordnung, etwa das dadurch die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden soll./li>
  • Die Verordnungsdauer, wobei ein Zeitraum von mehr als 12 Monaten nicht zulässig ist
  • Die Kategorie Hilfsmittel muss angekreuzt werden
  • Die Hilfsmittelart mit genauer Kennzeichnung, wenn bekannt der Produktname
  • Die genaue verordnete Menge (hängt vom Schweregrad der Inkontinenz ab)

Nur mit einem vollständig ausgefüllten Rezept haben Betroffene Anspruch auf Leistungen aus der Krankenversicherung.

Welcher Arzt darf das Rezept für Inkontinenzmaterial ausstellen?

Generell spielt es keine Rolle welcher Arzt das Rezept ausstellt, er sollte jedoch mit der Erkrankung in Zusammenhang stehen und sie deshalb auch behandeln. Ein Inkontinenz-Rezept können daher der Hausarzt, ein Facharzt für Urologie oder auch ein Facharzt für Innere Medizin ausstellen.

Welche Inkontinenzartikel sind auf Rezept erhältlich?

Die Krankenkasse bezahlt lediglich ausgewählte Produkte für die Inkontinenz. Wünscht der Patient höherwertige Artikel, muss die Differenz zu den herkömmlichen Produkten aus eigener Tasche bezahlt werden. Mit Begründung, wie etwa allergische Reaktionen auf bestimmte Materialien kann der behandelnde Arzt auch ein höherwertiges Produkt auf dem Rezept vermerken. Ob dieses jedoch von der Krankenkasse bewilligt wird, muss individuell geklärt werden.

Wo kann man Inkontinenzmaterial auf Rezept bestellen?

Mit einem bewilligten Inkontinenz-Rezept kann in jeder Apotheke oder jedem Geschäft für Sanitätsbedarf das notwendige Inkontinenzmaterial besorgt werden. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit die Produkte über das Internet in speziellen Online-Shops zu beziehen. Diese rechnen dann direkt mit der Krankenkasse ab und senden das Inkontinenzmaterial auf Rezept zum Versicherten nach Hause. Vielen Patienten ist dieser Weg am liebsten, da hier die Möglichkeit auf einen anonymen Einkauf besteht. Der direkte Gang zum Sanitätshaus oder in die Apotheke ist für einige Betroffene nach wie vor unangenehm.

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