Mittelstandspreis 2020

MEDI-MARKT wurde zum 10. Mal in Folge für sein soziales Engagement mit dem „Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg“ ausgezeichnet.

Der Mittelstandspreis wird von den Wohlfahrtsverbänden Caritas und Diakonie sowie dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Baden-Württemberg gemeinsam verliehen. MEDI-MARKT konnte sich auch in diesem Jahr über die Auszeichnung freuen. Damit wurde erneut das vielfältige Engagement im Bereich der sozialen Verantwortung des Unternehmens gewürdigt.

Dabei ist es MEDI-MARKT wichtig, regionale soziale Einrichtungen langfristig zu unterstützen. Die Entwicklung eines jeden Projekts wird Jahr für Jahr mitverfolgt.

Unter Anderem wurden folgende Projekte unterstützt und umgesetzt:

  • Zusammen mit dem Kinder- und Jugendheim St. Josef haben wir bereits viele beliebte Projekte umgesetzt, wie der Band-Proberaum mit Aufnahme-Studio oder der Werk- und Bastelraum. 2019 gab es zwei Projekte: Wir ermöglichten einigen Kindern eine Skifreizeit im Allgäu und übernahmen die Kosten für die Ausrüstung, Liftkarten und Verpflegung. Denn laut einer Studie soll sich das Skifahren positiv auf den Lernerfolg auswirken und ein wenig Unterstützung und Motivation können die Kinder, die wenig Kontakt zu ihrem Elternhaus haben und hauptsächlich im Heim leben, gut gebrauchen. Das zweite Projekt ist die „Backoase“ im Mädchenhaus. Hier wurde eine entsprechende Küche mit Ofen und mehreren  Küchenmaschinen ausgestattet sowie diverse Backutensilien beschafft. Regelmäßige Workshops für 13 bis 18 Jährige sollen nun dort stattfinden, die wir ebenfalls durch finanzielle Mittel möglich machen konnten.

  • Aufgrund der vergangenen Erfolge der Fortbildungsmaßnahmen des Fördervereins Notruf und Beratung für sexuell misshandelte Frauen und Mädchen e.V. wurden diese Anstrengungen wieder durch unsere Spende unterstützt. Ziel ist, dass die Mitarbeiter/-innen von Kindertagesstätten, zukünftig bei Verdacht auf sexuelle Misshandlung schneller reagieren und einschreiten können. Es soll eine stärkere Sensibilisierung zum Thema sexualisierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen stattfinden. Darüber hinaus sorgen wir weiterhin für die Ausweitung des telefonischen Erstkontakts der Einrichtung und fördern durch die gespendeten Gelder die therapeutische Hilfe für traumatisierte Kinder. Diese findet in Kombination mit Elterngesprächen und Kooperationen mit Kindergarten, Schule und dem Jugendamt statt.

  • Nachdem wir mit dem Frauen- und Kinderschutzhaus Heckertstift nach der Übernahme der „Kreativ-Insel“ durch die Einrichtung, 2018 kein Projekt umsetzen konnten, haben wir für 2019 ein neues Projekt finden können. Es handelt sich um Ausflüge in den Hochseilgarten, bei denen die Teilnehmer an den Rand ihrer Komfortzone gebracht werden sollten. Dies diente der Stärkung des Selbstvertrauens und der Förderung von Kooperation und Kommunikation zwischen den Teilnehmern. Dazu waren pädagogische Trainer vor Ort und im Nachgang gab es eine Nachbereitung in organisierten Übungseinheiten im Frauenhaus, die helfen sollen die Erfahrungen in den Alltag zu integrieren.

  • Mit der Lebenshilfe Schwetzingen-Hockenheim e.V. haben wir in der Vergangenheit auch schon viele Projekte realisieren können. Nachdem wir in den vergangenen Jahren einen Sportraum einrichten konnten und das Musikprojekt für Menschen mit Behinderung ins Leben gerufen haben, ging es 2019 um Entspannung und Wahrnehmung. Es wurde ein mobiler Snoezelen-Wagen beschafft, mit dem die Betreuer und Bewohner seitdem gemeinsam arbeiten. Hierfür war zudem eine entsprechende Fortbildung der Mitarbeiter der Lebenshilfe notwendig. Beim Snoezelen geht es um die Verbesserung der sensitiven Wahrnehmung und der gleichzeitigen Entspannung von körperlich behinderten oder hyperaktiven
    Menschen. Mit dem Wagen wird eine Kombination aus Lichteffekten, Klängen, Musik und Aromen geschaffen, wodurch ein innerer Entspannungszustand erreicht wird.

  • Ein lange gefördertes Projekt ist die „Helmtherapie“ des Universitätsklinikums Heidelberg. Ziel ist es, asymmetrische Schädelverformungen – auch kraniofaziale Fehlbildungen genannt – bei Neugeborenen zu behandeln. Studien zeigen, dass diese Helmtherapie aufgrund der Behandlungsdauer und der Ergebnisse der Physiotherapie deutlich überlegen ist. Leider sind die Helme kostspielige Spezialanfertigungen und
    werden von der Krankenkasse nicht übernommen. Mit unserer Spende unterstützt das Klinikum Heidelberg sozial schwache Familien bei der Therapiemaßnahme. 2019 konnten wir weiteren sechs Familien die Anfertigung eines Helms ermöglichen.

  • Der Verein FortSchritt St. Leon-Rot e.V. mit dem Petö-Förderzentrum wurde von uns auch 2019 mit einer Spende unterstützt. Ziel ist es, den Betroffenen eine weitgehende Unabhängigkeit von Hilfsmitteln und Personen im täglichen Leben zu ermöglichen und somit eine größtmögliche Selbstständigkeit. Dazu werden Komponenten aus Ergo- und Physiotherapie sowie Logopädie kombiniert. Die Krankenkassen übernehmen diese Förderung nicht. Durch unsere Unterstützung können auch 2019 sechs sogenannte Intensiv-Wochen stattfinden. Klein- bis Grundschulkinder werden in dieser Zeit in einer 1-1-Betreuung intensiv gefördert.

  • Auch in diesem Jahr haben wir wieder mit dem Verein aktionkinderschutz e.V. zusammengearbeitet. Dieser macht sich für die Prävention gegen Kindesmissbrauch stark. In diesem Rahmen gibt es ein von Pädagogen entwickeltes Lehrprogramm (Bücher und Arbeitsbücher für Mädchen und Jungen und einen pädagogischen Leitfaden) für Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Klassen sowie deren Lehrer. Ziel ist es, Kinder aufzuklären und Lehrer für das Thema zu sensibilisieren. Wir stellten das Informationsmaterial für zwei Mannheimer Schulen bereit und unterstützen so den Verein und die betreffenden Schulen.

MEDI-MARKT freut sich sehr über diese Auszeichnung, die als Ansporn gilt auch im kommenden Jahr wieder einige tolle Projekte anzugehen!