Mit Inkontinenz-Hilfsmittel im Alltag richtig umgehen

Lesen Sie unsere hilfreichen Empfehlungen zum korrekten Umgang mit Ihren Inkontinenz-Hilfsmitteln für einen bestmöglichen Schutz.

Jeweils nur einen Inkontinenzartikel mit geeigneter Saugstärke verwenden!

Um die Aufnahmefähigkeit zu erhöhen oder den Abstand zwischen den Produktwechseln zu verlängern, kommt es immer wieder vor, dass zwei Inkontinenz-Hilfsmittel verwendet werden, beispielsweise eine Vorlage zusammen mit einem Inkontinenz-Slip oder einer Pants. Doch der gegenteilige Fall ist der Effekt: Schnelleres Auslaufen und häufigere Wechsel sind die Folge. Außerdem steigt das Risiko für Druckstellen, Hautirritationen und Hitzestau.

Erst dann wechseln, wenn sie ausgelastet sind!

Bei Harninkontinenz können die Produkte üblicherweise länger genutzt werden, da die Haut durch den saugfähigen Kern und das spezielle Vlies an der Oberfläche trocken bleibt. Bei Stuhlinkontinenz hingegen ist das Produkt öfter zu wechseln, damit es nicht zu Hautreizungen oder -irritationen kommt.

Vorsicht beim Anlegen!

Inkontinenzartikel sollten stets nur von vorne nach hinten angelegt werden, um einer Harnwegsinfektion und der Verschleppung von Keimen vorzubeugen. Zudem darf das Pflegeprodukt vor dem Anlegen nicht aufgeschüttelt werden, da sonst der Saugkern zerstört und dessen Saugfähigkeit eingeschränkt wird.

Inkontinenzartikel trocken lagern!

Einlagen und Inkontinenz-Slips sollten nicht über mehrere Jahre hinweg aufbewahrt werden, da sonst die Klebekraft der Klebestreifen nachlassen kann.

Hautpflege ist wichtig!

Durch das häufige Reinigen mit Seife und Wasser sind die körpereigenen Fette und der natürliche Säureschutzmantel der Haut gefährdet. Folge ist, dass die empfindliche Haut leicht austrocknet und damit das Risiko einer Infektion steigt. Deshalb sollten betroffene Personen auf eine gründliche und zugleich schonende Reinigung und feuchtigkeitsspendende Pflege der Haut zu achten.

Passende Produkte in unserem Shop: