Sturzprophylaxe

Stürze stellen insbesondere für ältere und kranke Menschen ein hohes Risiko dar, und können schwerwiegende Einschnitte in die bisherige Lebensführung und Mobilität zur Folge haben. Pflegerische Maßnahmen um solche Stürze zu vermeiden und deren Folgen auf ein Minimum zu reduzieren, werden als Sturzprophylaxe bezeichnet. Hierbei gilt es intrinsische und exogene Faktoren zu beseitigen.

Als intrinsische Faktoren werden Ursachen bezeichnet, die im Patienten selbst begründet liegen.

Beispiele dafür sind:

- Störungen der Körperhaltung
- Plötzliche Erkrankungen, wie Herzinfarkt und Schlaganfall
- Gleichgewichtsstörungen
- Sehstörungen
- Psychische Belastungen



Exogene Faktoren hingegen bezeichnen Ursachen, die in der Umwelt begründet liegen.
Hierzu zählen folgende Faktoren:

- Stolperfallen, wie nasse Böden, schlecht sitzende Schuhe und schwer erkennbare Stufen
- Lichtverhältnisse, wie blendendes, nicht ausreichendes oder Schatten werfendes Licht
- Veränderung der räumlichen Umgebung


Zur Sturzprophylaxe können Maßnahmen getroffen werden, die umgebungsbedingte Sturzgefahren beseitigen oder kennzeichnen. Auch eine Verbesserung der Lichtverhältnisse ist sinnvoll. Zudem können individuell angepasste Schuhe, Haltegriffe in der Wohnung und geeignete Geh- und Transferhilfsmittel mehr Bewegungssicherheit gewährleisten.