Inkontinenz bei Demenz

Inkontinenz tritt häufig in Verbindung mit einer Demenzerkrankung auf. Ein Grund hierfür ist, dass die Demenz in den meisten Fällen genau die Hirnregion beschädigt, in der die Steuerung der Blase stattfindet. Auch Vergesslichkeit und Orientierungslosigkeit führen dazu, dass Demente es häufig nicht mehr rechtzeitig auf die Toilette schaffen. Zudem können Medikamente oder Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Arzneimitteln Inkontinenz zur Folge haben.

Mit Hilfsmitteln der Inkontinenzversorgung, wie Einlagen, Vorlagen, Windelhosen und Bettschutzeinlagen, kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessert und die Pflegenden entlastet werden. Zusätzlich kann das Risiko der Keimverbreitung sowie die Geruchsbelastung durch Hygiene- und Schutzprodukte, wie Desinfektionsmittel, Einmalhandschuhe, Bettschutzeinlagen, Schürzen, Lätzchen und Schutzmasken minimiert werden.