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Diabetes Hilfsmittel

Zur Blutzuckermessung und Insulinverabreichung gibt es eine Vielfalt an Diabeteshilfsmitteln:

  • Blutzuckermessgeräte:
    Mit Hilfe von Blutzuckermessgeräten können Diabetiker ihren Blutzucker selbst regelmäßig messen und kontrollieren. Hierzu wird die entnommene Blutprobe auf einen Blutteststreifen gesogen und ausgewertet.
  • CGM-Systeme:
    CGM-Systeme (englisch: Continuous Glucose Monitoring - kontinuierliche Glukosemesssysteme) messen kontinuierlich den Glukosegehalt in der Gewebeflüssigkeit des Unterhautfettgewebes. Dies ermöglicht den Blutzuckerverlauf im 24-Stunden-Überblick zu vergleichen. Dafür wird ein Sensor ins Unterhautfettgewebe am Bauch oder Oberarm gelegt. Das Ergebnis wird über den am Sensor angebrachten Sender an ein Empfangsgerät gefunkt. Dieses Empfangsgerät kann ein Messgerät oder auch eine Insulinpumpe sein.
  • Insulinpumpen:
    Insulinpumpen geben den individuellen Insulin-Grundbedarf über den Tag verteilt ab. Zu den Mahlzeiten kann der Diabetiker per Knopfdruck den zusätzlichen Insulinbedarf abrufen. Während des Sports oder Duschens kann die Insulinpumpe für etwa zwei Stunden abgelegt werden.
  • Insulinpens:
    Insulinpens sind ein System zur diskreten Insulininjektion und ersetzen die bisher geläufigen Insulinspritzen. Man unterscheidet hierbei wiederverwendbare Pens, bei denen je Injektion eine neue Insulinampullen eingelegt wird und Fertig-Pens, welche das Insulin bereits enthalten und nach der Anwendung entsorgt werden.
  • Stechhilfen:
    Mit Hilfe von sogenannten Einweglanzetten wird in die Fingerkuppe oder das Ohrläppchen gestochen, um einen Blutstropfen für die Blutzuckermessung zu gewinnen.